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Die Elternvertreter

Nach dem nied. Kindertagesstättengesetz (KitaG) werden in den Kindertagesstätten Elternvertreter gewählt, welche ein Gremium zur Wahrung von Eltern-Interessen bilden und gemeinsam mit dem Kita-Team, der Leitung und dem Träger zusammenarbeiten.


Wahl, Zusammensetzung und Aufgaben des Elternrates

(gem. § 4, Abs. 1, Satz 3 KiTaG)

1.

In jeder Gruppe wird ein(e) Gruppensprecher(in) (im nachfolgenden "Elternbeiräte" genannt) und sein(e)/ihr(e) Stellvertreter(in) für die Dauer eines Kindergartenjahres gewählt.

Der Elternrat wählt aus seiner Mitte eine(n) Vorsitzende(n). Diese(r) sollte Glied der Evang.-luth. Landeskirche Hannovers, zumindest aber Glied einer der dem ökumenischen Rat der Kirchen angehörenden Kirche sein.

2.

Die Wahlen sind innerhalb von 6 Wochen nach Beginn eines neuen Kindergartenjahres durchzuführen.

3.

Es genügt die Mehrheit der anwesenden Stimmen.

4.

Beide Elternteile eines Kindes sind wahlberechtigt, es darf aber nur einer von ihnen gewählt werden. Pro Gruppe hat jedes Elternpaar jeweils nur 1 Stimme.

5.

Die Wahlen sind auf Wunsch geheim.

6.

Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt.

7.

Die Elternbeiräte/-beirätinnen und ihre Stellvertreter/-innen bilden gemeinsam mit den Gruppenerziehern/-erzieherinnen und dem/der Leiter(in) den Elternrat. Dieser trifft sich in ca. zweimonatigem Abstand zu internen Kindergartensitzungen.

8.

Die Elternbeiräte sind automatisch Mitglieder im Kindertagesstättenbeirat. Dieser setzt sich aus

3 Vertretern der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hohenhameln,

3 Vertretern der Gemeinde,

dem/der Kindergartenleiter(in) (mit beratender Stimme),

1 Vertreter(in) der Fachkräfte des Kindergartens und den

6 Elternbeiräten zusammen.

Weitere sachkundige Personen können mit beratender Stimme vom Kita-Beirat zu den Sitzungen hinzugezogen werden.

Die Kirchengemeinde stellt aus ihrer Mitte den Vorsitzenden. Dieser lädt zu den Sitzungen ein.

Ist der/die gewählte Elternbeirat/-rätin verhindert, an der Kita-Beiratssitzung teilzunehmen, entsendet er seine(n)/ihre(n) Stellvertreter(in).

9.

Eltern von Kindergartenkindern sollen bei der Erfüllung der Aufgaben des Kindergartens mitwirken.

Der Elternrat soll die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Träger, Gemeinde und Erzieherinnen fördern.

Er soll insbesondere gehört werden und Empfehlungen zur Beschlußfassung durch den Kirchenvorstand aussprechen bei:

baulichen Veränderungen; Verwendung von Haushaltsmitteln; Planung und Gestaltung von Elternabenden, Festen, Ausflügen und Arbeitseinsätzen; pädagogischen Inhalten; Öffnungszeiten.

Personalfragen sind alleinige Sache des Kirchenvorstandes.